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Anne Kersting
Anne Kersting

Seit 40 Jahren leben Anne Kersting und ihre Familie in Paderborn. Lange Zeit hat man sie vornehmlich mit ihrem Geschäft PRONUPTIA in Verbindung gebracht. Doch auch in Sachen Werbegemeinschaft war die geborene Winterbergerin schon früh aktiv. Ihr Geschäft betreibt 

Frau Kersting heute nicht mehr, aber ihre Aufgaben in Paderborn sind stetig gewachsen. 

Im November hat sie das „Werbegemeinschafts-Ruder“ von Klaus Bruns übernommen. 

HochGLANZ wollte wissen, was sich ändert und was bleibt und traf die neue erste Vorsitzende Anne Kersting zum Gespräch.

HochGLANZ: Das Paderborner Geschäftsleben ist seit vielen Jahren auch durch den Namen Anne Kersting geprägt. Wie haben Sie beruflich angefangen?

A.K.: Begonnen habe ich meine berufliche Laufbahn mit einer Banklehre und mir somit eine fundierte kaufmännische Grundlage gesetzt. Nach meiner Tätigkeit bei Nixdorf Computer folgte der Schritt in die Selbständigkeit. Meine Begeisterung für die Textilwelt und die glückliche Begegnung mit PRONUPTIA in Paris haben zum gleichnamigen Geschäft in Paderborn geführt. Dieses Geschäft habe ich nach 30 erfolgreichen Jahren verkauft und genieße jetzt meinen Ruhestand.

HochGLANZ:  Welche Entwicklung erlebten Sie im Laufe dieser Jahre?

A.K.: Die Entwicklung war insgesamt gut, ich habe niemals große, berufliche Rückschläge erleben müssen. Auch in Paris spielte mein Geschäft eine führende Rolle, wir lagen im Ranking oftmals noch weit vor Hamburg, München oder Nürnberg.

HochGLANZ: Seit wann sind Sie Mitglied in der Werbegemeinschaft Paderborn?

A.K.:Das sind bald 20 Jahre, damals befand sich mein Geschäft noch am Königsplatz.

HochGLANZ: Warum ist eine Werbegemeinschaft in und für Paderborn so wichtig?

A.K.:Weil man nur in einer starken Gemeinschaft auch „Starkes“ umsetzen kann! Alleine schafft man so etwas nicht, auch wenn man noch so gute Ideen hat. Gemeinsam an einem Strang ziehen ist unheimlich wichtig, so kann man sogar in der Politik etwas bewegen.

HochGLANZ: Wie erlebten Sie die Entwicklung dieser Gemeinschaft im Laufe der Jahre?

A.K.:Die Anzahl der Mitglieder hat sich seit meinem Eintritt nahezu verdoppelt und das freut mich doch sehr. Wir haben heute mit fast 300 Mitgliedern ein tolles Auftreten in der Stadt. Die Gemeinschaft beeinflusst auch wichtige Stadt-Entwicklungen und sitzt bei Entscheidungen mit am Tisch. Zudem ist ganz aktuell der Vorstand etwas umstrukturiert worden, die jüngere Generation rückt teils nach und bringt wiederum neue Ideen mit.

HochGLANZ: Was waren und welches sind Ihre besonderen „Steckenpferde“? 

A.K.: Die von 77 Künstlern bemalten e.on-Kästen waren meine Idee und darauf bin ich ganz besonders stolz. Zudem freut es mich sehr, dass wir Dank verschiedener Sponsoren zwei Mal im Jahr die Blumenkästen in der Stadt bestücken können. Das bleibt hoffentlich noch viele weitere Jahre so.

HochGLANZ: Seit 17.11.2010 haben Sie von Klaus Bruns den ersten Vorsitz übernommen. Was werden Sie beibehalten und was kommt evtl. Neues auf Paderborn zu?

A.K.: Zuerst einmal gilt Klaus Bruns größter Dank und Ansehen für das, was er viele Jahre lang geleistet und vollbracht hat! Und ich spreche sicher auch in seinem Sinne aus „Bewährtes hat bei uns Tradition“. Das Frühlingsfest ist und bleibt auch künftig die „Königin“ unter unseren Events. Es gibt aber auch Neuerungen. Aus der Powerwoche wird ein Powerwochenende. Von Donnerstag bis Sonntag geht es dann kraftvoll und konzentriert um die zahlreichen Aktionen der teilnehmenden Geschäfte. Ebenfalls neu wird es Anfang September die Aktion „Kunst trifft Gärten“ geben. Unter der Schirmherrschaft von Sabine Paus handelt es sich dabei um eine Art offene Gärten, in denen Künstler ihre Werke präsentieren können.

HochGLANZ:  Was sind Ihre ganz persönlichen Ziel-Wünsche?

A.K.: Mein Ziel ist es, noch mehr Paderborner mit in unser Werbegemeinschaftsboot zu bekommen, um noch stärker zu werden. Es ist noch genügend Potential vorhanden, gerade, aber nicht nur in der Paderborner Innenstadt.

HochGLANZ:  Was gefällt Ihnen an Paderborn ganz besonders gut?

A.K.: Paderborn deckt alle Geschäfts-Sparten ab und alles ist in kürzester Zeit erreichbar; quasi braucht man einen Parkplatz und alles kann von da aus erledigt werde, das fasziniert mich.

HochGLANZ: Was sollte man Ihrer Meinung nach anders machen?

A.K.: Die Fußgängerzone könnte teilweise doch noch etwas gemütlicher werden. Aber es ist der Gastronomie hoch anzurechnen, wie sie sich in ihren Außenbereichen präsentiert.

HochGLANZ bedankt sich bei Anne Kersting und wünscht ihr alle Kraft und Freude in diesem Amt.