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Interview mit Lukas Kruse



Er ist ein echter Ostwestfale und begann seine Fußball-Laufbahn beim Dorfclub Rot-Weiß Alfen. Nach einigen Jahren beim SC Paderborn 07, zwei Transfers zu Borussia Dortmund und zum FC Augsburg ist er ab dieser Saison ganz frisch wieder zurück im Paderborner Tor. HochGLANZ trifft den heute 27jährigen Lukas Kruse zum Gespräch in der Libori Galerie.

HochGLANZ: Lukas, Du hast damals in allen Jugendmannschaften des SC Paderborn 07 gespielt und trainiert. Wie erlebst Du den Verein heute und in der neuen Arena?

Kruse:  Die Entwicklung des SCP ist schon enorm, sie war aber auch absolut notwendig. Die Rahmenbedingungen im Hermann-Löns-Stadion reichten nicht mehr aus, sind heute viel besser geworden, alles ist größer und umfangreicher. Damals kannte ich noch jeden rund um den SCP, das ist heute nicht mehr der Fall.
Tja, die Arena. Damals, als sie ENDLICH fertig war, bin ich nach Dortmund gegangen. Für die Spieler und vor allem auch für die Fans ist die ENERGIETEAM ARENA ideal, sie sind ganz nah dran am Geschehen. Das Stadion ist ein wahres „Schmuckkästchen“, hat genau die richtige Größe für Paderborn.

HochGLANZ: Du hast damals den Sprung in den ersten Kader des Vereins geschafft. Wie entwickelte sich Deine sportliche Karriere weiter?

Kruse: Kurz nachdem ich zur 1. Mannschaft gekommen bin, hatte ich schon meinen ersten Einsatz, da der damalige Stammtorwart verletzt war. Ab Sommer 2002 bin ich dann fest zum zweiten Torwart geworden und habe danach viele Erfahrungen gesammelt. (Info: Lukas Kruse spielte bislang 42 Spiele in der 2. Bundesliga, 38 davon beim SC Paderborn 07).

HochGLANZ: Als der SCP in die 3. Liga abstieg, kam der Ruf aus Dortmund, wo Du die Chance hattest, mit dem Bundesligakader zu trainieren. Welche Ziele hast Du Dir da gesteckt?

Kruse: Bei Borussia Dortmund konnte ich gut mithalten. Ich hatte einen 1-Jahresvertrag bekommen, musste somit ordentlich Gas geben, um so gut zu werden, wie es eben geht.

HochGLANZ: Der ehemalige SCP-Trainer Holger Fach holte Dich dann nach Augsburg. Wie hast Du die Zeit dort erlebt?

Kruse: Der Verein ist toll und die Stadt sehr schön. Sportlich ist es für mich allerdings nicht so ganz toll gelaufen, so dass ich dort keine Zukunft mehr für mich sah. Schließlich will ich spielen und nicht nur auf der Bank sitzen.

HochGLANZ: In 2010 hast Du nun in Paderborn einen 2-Jahresvertrag bekommen. Um hier die Nr. 1 im Tor zu werden?
Kruse: Ja klar (lächelt verschmitzt), sonst hätte ich ja auch in Augsburg bleiben können...

HochGLANZ: Du stammst gebürtig aus Alfen. Hat Dir die Heimat gefehlt? Was reizt Dich an Paderborn?

Kruse: Ja, natürlich fehlt einem die Heimat dann schon. Eine Fahrt nach Augsburg misst immerhin 520 km, die fährt man nicht mal eben so. Außerdem hatte ich ja auch eine Verantwortung dem Verein gegenüber, und das habe ich auch gerne gemacht. Aber ich bin schon sehr froh, wieder hier zu sein. Hier ist meine Heimat, Paderborn ist eine echt tolle Stadt, hier passt einfach alles!

HochGLANZ: Was machst Du in Deiner Freizeit?

Kruse: (lacht) Na, da erhole ich mich vom Fußball... nein, im Ernst, ich wakeboarde sehr gerne, lese viel und gehe gern ins Kino. Selbstverständlich spielen auch meine guten alten Freunde aus der Kindheit eine große Rolle, mit denen ich mich natürlich auch gerne treffe.

HochGLANZ: Dein größtes sportliches und privates Ziel?

Kruse: Mein sportliches Ziel ist es, mein Potential beim SC Paderborn 07 optimal abrufen zu können. Privat wünsche ich mir, dass ich mit meiner Frau zusammen in Paderborn weiterhin glücklich leben kann und irgendwann mal Vater zweier gesunder Kinder sein werde.

HochGLANZ: Dann wünschen wir alles Gute - sportlich und privat – und dass die kleinen Kruses den Papa irgendwann im Paderborner Tor mal kräftig anfeuern können... <<