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Vorwort: Zoltan "Mobil" von Baronfeind



Zoltan von Baronfeind

Die Welt ist bunt geworden 

 

Es war für das WM-schauende Publikum nicht zu übersehen, welche bunten Verzierungen die Spieler zur Fußball-Schlacht getragen haben. Ich rede hier natürlich von Tätowierungen.

 

Manche Spieler haben sich Glücksbringer, manche ein Portrait der Kinder oder Gebete tätowieren lassen. 

Über die Grenzen des Sports hinaus haben Tätowierungen in der breiten Bevölkerung weltweit eine Akzeptanz erhalten, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wäre. 

Sogar Deutschlands First Lady, Bettina Wulff, trägt eine Tätowierung in der Öffentlichkeit!

Ich selbst tätowiere seit 1988 und muss schon sagen, es gab mal Zeiten, wo man noch auf tätowierte Menschen mit den Fingern gezeigt hat. Gott sei dank sind diese Zeiten ein für allemal vorbei.

Durch die mediale Präsenz ist das Streben nach Individualität dort angekommen wo es hingehört – in den Alltag. In Paderborn ist schon im Jahre 1996 mit der Öffentlichkeitsarbeit der erste Schritt gemacht worden, um diese Kunstform den Bürgern näher zu bringen. Damals wurde das erste mal in der Kulturwerkstatt die „Tattoomesse“ veranstaltet, die mittlerweile das 11. mal dem Publikum seine Pforten öffnet. Am 4. und am 5. September gibt es erneut die Chance, Tätowierern beim Arbeiten über die Schulter zu schauen. Tattoo-Conventions sind die beste Möglichkeit sich auf  Ideensuche zu begeben und für die nächste – oder für die erste – eigene Tätowierung Inspiration zu holen.

Wenn man sich lieber in einem Studio und nicht vor der Öffentlichkeit tätowieren lassen möchte, ist eine Messe die beste Gelegenheit, auf Qualitätsunterschiede aufmerksam zu werden.

Ich wünsche allen Hochglanz-Lesern einen bunten September!

 

Zoltan „ Mobil” von Baronfeind

Stevani Fuhlrott

Editorial: Stevani Fuhlrott



Liebe Leserinnen & Leser

 

„Nein, sie sind nicht aufgeklebt!“,  sage ich immer wieder mit etwas Stolz in der Stimme (wie ich gerne zugebe, denn sich diese Stelle tätowieren zu lassen, hat schon ein bisschen weh getan...) den Menschen, die fassungslos und meist ungefragt nach meinem Arm greifen und sich dort die Schmetterlinge anschauen.

 

Nicht einer der „Betrachter” ist entsetzt, dass es sich bei meinen Faltern um ein „echtes” Tattoo handelt. Einige finden es mutig, andere sogar schön.

 

In meinem Fall hat jedes meiner Tattoos (ja, ich gestehe: es sind noch mehr...) eine Bedeutung. Die Schmetterlinge zum Beispiel stellen meine Familie da. 

 

So erzählen viele ”Bilder” auf dem Körper Geschichten, sind Glücksbringer oder Erinnerungen. 

 

Umso begeisterter bin ich deshalb nun, dass nach fünf Jahren die 

11. Tattoo-Convention hier in Paderborn stattfindet.

Da ich persönlich noch nie auf einer sogenannten ”Tattoo-Convention” war, bin ich sehr gespannt darauf, was mich auf  meiner Premiere erwartet. Insbesondere freue ich mich, dass unser Magazin diese Messe nach fünfjähriger Paderborn-Pause präsentieren darf!

 

... Vielleicht sehen wir uns ja dort? Es würde mich freuen. Und nun – endlich – wünsche ich Ihnen wieder einmal viel Spaß beim Lesen...

 

 

Stevani Fuhlrott

Herausgeberin