Radio Hochstift
Von Paderborn für Paderborn!
Die Lokalnachrichten bei Radio Hochstift hören Sie wieder gleich um halb...“ So heißt es Tag für Tag beim heimischen Radiosender für die Regionen Paderborn und Höxter. Im nächsten Jahr kann der Privatsender, der von den Gesellschaftern Neue Westfälische (75%) und den Kreisen Paderborn und Höxter (25%) geführt wird, auf sein 20jähriges Bestehen blicken.
Und das mit großem Erfolg, denn von 45 Lokalsendern in NRW belegt Radio Hochstift mit einer Einschaltquote von 44 Prozent und damit 178.000 Hörern, einen stolzen zweiten Platz! HochGLANZ wollte wissen, wie ein Radiotag am Frankfurter Weg abläuft.
Das Radio Hochstift Emblem ist am Frankfurter Weg schon von weitem zu sehen. Hier ist der Sender zu Hause. Betritt man die Bürofläche, so befindet man sich sofort im Großraumbüro, in dem die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen verteilt sitzen. Angeschlossen sind Büros, zwei Konferenzräume, zwei Schnittplätze und das Sendestudio.
Radio Hochstift gehört zu den NRW-Radios, deren Rahmenprogramm zentral in Oberhausen produziert wird. Insgesamt 45 Lokalradios gibt es in Nordrhein Westfalen. Diese arbeiten alle mit verschiedenen lokalen Zeitfenstern, das heißt, mit einer verschiedenen Anzahl von lokalen Live-Sendestunden am Tag. Radio Hochstift liefert morgens von 6 bis 10 Uhr und nachmittags von 15 bis 18 Uhr ein selbst produziertes Programm. Mit diesen sieben Stunden liegt unser Sender recht weit vorne. „Andere senden zum Beispiel nur drei Stunden live”, erzählt uns Radio Hochstift Chefredakteur Martin Lausen.
In der Zeit, in der Radio Hochstift lediglich mit lokaler Werbung und den Lokalnachrichten „on Air“ geht – also von 10 bis 15 Uhr und von 18 bis 6 Uhr - wird das Programm zentral von Oberhausen aus gefahren. Dann kann man Funkuhr- genau mitzählen, dass Radio Hochstift genau 10 Minuten Sendezeit für das lokale Fenster mit Lokalnachrichten bereitstehen. Immer ab der 23. Minute bis zur 33. Minute einer jeden Stunde.
Neben Reportagen, Interviews und Stories sind die Lokalnachrichten eines der Flaggschiffe des Senders. Von 6.30 Uhr bis 19.30 Uhr gibt es immer das Neueste aus der Welt und Region. Nachrichtenredaktion, Moderator und Sendeassistent sind dafür die komplette Live-Sendezeit im Büro und den Zeiten entsprechend „on air”. Jeweils neben dem Studio werden die Beiträge sendegerecht geschnitten. Das geht heute alles voll digital, berichtet Lausen, der sich auch noch an alte Zeiten erinnern kann, wo das nicht so war. Damals 1991 bis 2000 - wurde noch mit Tonbändern, CDs oder Scheiben gearbeitet. „Der Schnitt eines Beitrages konnte damals schon mal bis zu einer Stunde dauern, heute ist das mit wenigen Minuten im Kasten“, so Lausen weiter.
Beim Hochstift-Studio handelt es sich um ein sogenanntes Selbstfahrer-Studio. Das heißt, der Moderator moderiert nicht nur, sondern bedient auch die komplette Technik selbst, die seit Anfang 2000 voll digitalisiert ist.
Kontrolliert und gewartet wird die Radio Hochstift-Technik (einschließlich Internetauftritt und „Live-Stream“) zentral von der Firma AMS (Audio Media Service) aus Bielefeld. „Wenn es technische Probleme gibt, kommen die Kollegen aus Bielefeld und beheben diese.“
Wie kommt aber nun das Signal an die Radios? Dies geschieht im gut gekühlten Technikraum des Senders. Von hier aus gehen am Übergabepunkt zur Post die produzierten Sendesignale an die Antennen. Eine davon steht an der Rathenaustraße. Von hier aus wird die Frequenz 93,7 MHz ausgestrahlt; von der Eggegebirge-Antenne kommt hingegen das Signal 88,1 MHz.
Schnell ist der Radio Hochstift-Tag vorüber. Die Spätschicht löst die Frühschicht ab und umgekehrt. Dabei wird immer Hand in Hand gearbeitet. Nur ein Termin steht täglich für alle fest: 10.30 Uhr. Dann treffen sich die Schichten zur Redaktionskonferenz und besprechen, was Sie später im Radio hören.
„Und in wenigen Minuten meldet sich Sonya Harrison wieder mit den Lokalnachrichten aus Paderborn“...














